22.04.2026
Weiterhin kein Investor für Hammer Raumstylisten

Am 22. April 2026 teilt der Insolvenzverwalter für die Hammer Raumstylisten GmbH mit, dass sich die beiden Interessenten für eine Übernahme aus dem Verkaufsprozess zurückgezogen haben. Zwar habe ein neuer Investor Interesse bekundet. Es bestünden aber Zweifel, dass die Liquidation und Einstellung des Geschäftsbetriebs noch zu verhindern sei. Zur Vorbereitung der Schließung und Beendigung der operativen Betriebstätigkeit werden noch im April sämtliche Arbeitsverhältnisse mit einer Frist von maximal drei Monaten gekündigt.
22.04.2026
Poco eröffnet in Karlsruhe

Am letzten Aprilwochenende 2026 eröffnet in Karlsruhe der 133. Poco-Markt in Deutschland. In dem Gebäude, das zunächst eine Filiale von Roller und anschließend einen Opti-Megastore beherbergte, bietet der Einrichtungsdiscounter auf rund 4.500 m
2 Möbel, Küchen, Teppiche, Heimtextilien, Elektrogeräte, Baumarktware und Geschenkartikeln an.
22.04.2026
Meffert Farbwerke: Benedikt Merz zum Vorstand berufen

Benedikt Merz, seit 2010 bei Meffert tätig, rückt in den Vorstand der Aktiengesellschaft auf. Damit bündelt der Farben- und Lackhersteller nach eigenen Angaben zentrale operative Einheiten und stärkt die marktorientierte Ausrichtung des Unternehmens. Der bisherige Vertriebsleiter wird in seiner neuen Funktion als Chief Operating Officer (COO) die Bereiche Vertrieb Inland, Deutschland, Österreich, Schweiz und Benelux, Produktmanagement sowie Marketing verantworten.
22.04.2026
PPG: Weltweite Preiserhöhungen von bis zu 20 Prozent
Der US-amerikanische Chemiekonzern PPG Industries hat eine weltweite Preisanpassung für sein gesamtes Sortiment an Farben, Lacken und Spezialprodukten angekündigt. Damit reagiert das Unternehmen auf die gestiegenen Kosten für Rohstoffe, Energie, Logistik und Verpackung entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Lackindustrie als Folge des Iran-Kriegs. Um die Liefer- und Servicekontinuität sicherzustellen, hat PPG begonnen, Preiserhöhungen von bis zu 20 % für alle Produktlinien und Dienstleistungen individuell oder im Rahmen bestehender Verträge umzusetzen. Weitere Preisanpassungen sind nach Unternehmensangaben nicht ausgeschlossen.
22.04.2026
Möbelhandel mit leichten Einbußen
Das Marktvolumen von Wohn- und Büromöbeln beziffern das IFH Köln und die BBE Handelsberatung für 2025 auf 23,9 Mio. EUR. Obwohl dies im Vorjahresvergleich einem leichten Minus von 1,1 % entspricht, bewege man sich immer noch über Niveau von 2019, also vor der Corona-Pandemie. Mit Ausnahme von Küchen- und Gartenmöbeln hätten alle Warengruppen Rückgänge zu verzeichnen.
21.04.2026
Uzin Utz meldet Umsatzrekord

Uzin Utz hat im Geschäftsjahr 2025 erstmals die Umsatzmarke von 500 Mio. EUR geknackt und mit 505,1 Mio. EUR (+6,1 %) einen neun Rekord erzielt. Die Entwicklung der Baubranche in den für den Konzern relevanten Absatzmärkten habe sich stabilisiert und so die Umsatzentwicklung positiv beeinflusst, teilt der Komplettanbieter für Bodensysteme mit. Die Exportquote erhöhte sich leicht von 64,6 auf 65,1 %. EBIT und EBIT-Marge gingen allerdings im Jahresvergleich auf 40,4 Mio. EUR (-5,6 %) bzw. 8,0 % (2024: 9,0 %) zurück.
21.04.2026
Surteco 2025 in den roten Zahlen
Bei Surteco hat sich 2025 die positive Entwicklung der vorangegangen beiden Jahre nicht fortgesetzt. Der Konzernumsatz verringerte sich gegenüber 2024 um 4 % auf 821,2 Mio. EUR. Unter Berücksichtigung von Sondereffekten wie fehlender Umsatzerlöse aus dem aufgegebenen Geschäft mit Imprägnaten und negativer Währungskurseffekte belief sich der organische Umsatzrückgang auf 2 %. Das EBITDA ging auf 72,1 Mio. EUR (-24 %) zurück. Schlussendlich bilanziert das Unternehmen einen Jahresfehlbetrag von 14,3 Mio. EUR, während zuvor noch ein Überschuss von 8,4 Mio. EUR erzielt werden konnte.
20.04.2026
Vowalon: Mehr Umsatz mit Kunstleder
Eine je nach Geschäftsbereich gemischte Bilanz zieht Vowalon für 2024. So verzeichnete die Sparte Tisch- und Tischunterbeläge (Vowahome) zweistellige Einbußen von 17,0 % und setzte lediglich knapp 0,4 Mio. EUR um, während mit Polsterkunstleder (Vowaled) ein Plus von 3,7 % auf 7,6 Mio. EUR erzielt werden konnte. Ausschlaggebend für Gesamtentwicklung des Spezialisten für Kunstleder sowie technische Beschichtungen war allerdings das mit Abstand umsatzstärkste Segment: Ein deutlicher Zuwachs von 19,9 % auf 32,8 Mio. EUR bei Fahrzeugkunstleder (Vowacar) sorgte dafür, dass insgesamt ein Umsatzplus von 5,1 % auf 51,0 Mio. EUR bilanziert werden konnte.
20.04.2026
Anker: 2024 nur der Geschäftsbereich Airlines im Plus
Bei Anker waren 2024 die Umsätze in den Segmenten Objektgeschäft Inland (-14 %) und Ausland (-27 %) sowie Industriegeschäft (-39 %) rückläufig. Lediglich der Bereich Airlines (+25 %) wies eine positive Entwicklung auf. In der Konsequenz sank der Umsatz gegenüber 2023 um 6,9 % auf 25,1 Mio. EUR. Der Exportanteil des Herstellers textiler Bodenbeläge lag bei gut 49 %. Als Jahresergebnis weist der Geschäftsbericht -8,2 Mio. EUR aus, was dem Vorjahreswert entspricht.
17.04.2026
Europas Parkettindustrie leidet unter Folgen des Iran-Kriegs
Nachdem sich auf dem europäischen Parkettmarkt zu Beginn 2026 leicht positive Tendenzen abzeichneten, mit einem moderaten Wachstum bei privaten Investitionen sowie den Bau- und Renovierungsaktivitäten, hat der Iran-Krieg für neue Unsicherheiten gesorgt und die zaghafte Erholung abrupt gestoppt. Laut Verband der europäischen Parkettindustrie (FEP) verteuern sich Energie und Transport weiter, damit steigt der Druck auf die Produktionskosten. Die Inflation nimmt wieder zu, ebenso die Preise für Rohstoffe wie Holz. Herausforderungen im Vertrieb und Druck auf die Margen belasten die Lieferkette zusätzlich. Die Folgen: Projekte werden verschoben oder neu kalkuliert, was den Parkettabsatz hemmt. Aber es gebe auch Faktoren, die der europäischen Parkettindustrie einen gewissen Ausgleich eröffnen könnten, wie die zunehmende Nachfrage nach energieeffizienten Gebäuden und rückläufige Parkettimporte aus Asien. Insgesamt ist die Branche derzeit dennoch von Vorsicht und nur mäßigen Perspektiven geprägt, da wirtschaftliche und geopolitische Unsicherheiten frühere Anzeichen einer allmählichen Markterholung überschatten.