13.03.2025
EPLF: Laminatbranche stabilisiert sich in 2024
Firmeninfos
Der tiefe Fall des Laminatabsatzes der vergangenen Jahre ist gebremst: Nachdem die Laminatverkäufe im Jahr 2023 einen Rückgang von 13,3 % verzeichneten, hat sich der Absatz im Jahr 2024 wieder stabilisiert. Der Verband der
Europäischen Laminatbodenhersteller (EPLF) teilte Mitte März 2025 mit, dass die Verkaufszahlen seiner Mitglieder mit rund 313 Mio. m
2 nur 1,4 % unter denen des Vorjahres lagen.
In Westeuropa, das 51 % der gesamten Verkäufe ausmacht, wurden rund 160,8 Mio. m
2 Laminat abgesetzt. Dies entspricht einem Rückgang um 2,7 % im Vergleich zu 2023. Auf den drei größten Märkten Deutschland, Frankreich und Großbritannien gab es Einbußen von 2,4 % (33,0 Mio. m
2), 7,3 % (30,5 Mio. m
2) und 8,8 % (22,8 Mio. m
2). Positive Entwicklungen verzeichnete die Türkei mit einem Plus von 16,8 %, Italien mit +11,3 % und die Niederlande mit +3,2 %.
Auch in Osteuropa ging der Absatz zurück: um 4,9 % auf 91,8 Mio. m
2. Die beiden größten Märkte der Region, Russland und Polen, entwickelten sich rückläufig für die EPLF-Mitglieder: In Russland gingen die Verkäufe um 14,7 % auf 31,8 Mio. m
2 zurück, in Polen verringerten sie sich mit -0,9 % nur leicht auf 21,1 Mio. m
2.
Positive Entwicklungen im Rest der Welt
Als „größte Erfolgsgeschichte des Jahres 2024“ bezeichnete der EPLF die Entwicklungen in Nordamerika: Dort konnten die europäischen Hersteller des Verbandes mit einem Absatz von 23,5 Mio m
2 sogar 8,8 % mehr Laminatböden verkaufen als im Vorjahr. Während die Verkäufe in den USA um 7,3 % stiegen, nahmen sie Kanada sogar um 14,1 % zu. Auch in anderen Regionen gab es positive Ergebnisse: In Asien haben die EPLF-Mitglieder 19,2 Mio. m
2 Laminat verkauft: 10,5 % mehr als im Jahr 2023. Die Verkäufe in China und Kasachstan sind zwar um 17,1 % und 3,2 % zurückgegangen, in Taiwan sind sie im Gegenzug um enorme 74,0 % angestiegen. Lateinamerika hat mit 8,0 Mio. m
2 einen Anstieg von 8,5 % verbucht. Der afrikanische Markt macht zwar aktuell nur 3,7 Mio. m
2 aus, konnte sich damit aber um 16,95 % gegenüber den Absätzen im Jahr 2023 steigern.
Um positive Veränderungen in der Branche voranzutreiben, hat der EPLF ein Manifest vorgestellt, das den Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit, Innovationen und die Stärkung des europäischen Produktions- und Wohnungswesens legt.
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