22.05.2026

FussbodenTechnik-Video: Sopro führt Estrichzusatzmittel ein

Firmeninfos
Der Verlegewerkstoffhersteller Sopro Bauchemie, traditionell als Spezialist in der Fliesentechnik bekannt, vollzieht einen strategisch bedeutenden Schritt: Die Wiesbadener bringen erstmals ein eigenes Sortiment an Estrichzusatzmitteln (EZM) auf den Markt. Mit den neuen, sogenannten „Estrich Energizern“ reagiert das Unternehmen direkt auf den stetig wachsenden Zeitdruck auf Baustellen. Die Produktpalette deckt die Wirkungsbereiche Beschleunigung, Härtung, Verzögerung sowie Frost- und Wetterschutz ab. Da der Estrich als Fundament des gesamten Bodenaufbaus fungiert, rückt er nun noch stärker in den Fokus von Sopro, um den Handwerkern maßgeschneiderte Lösungen für ihr tägliches „Brot-und-Butter-Geschäft“ zu bieten.

Hintergrund dieser Sortimentserweiterung sind die veränderten Anforderungen in der Praxis, da langwierige Wartezeiten bis zur Belegreife auf der Baustelle kaum noch toleriert werden. Jochen Henrich, Leiter der Sopro Anwendungstechnik, erklärt dazu: „Man hat keine Zeit mehr, solange zu warten, bis die Belegreife erreicht ist. Von daher erhalten Estrichleger durch unsere Estrichzusatzmittel zusätzliche Sicherheit für ihren Estrich.“ Zwar führen die Wiesbadener schon lange bewährte Schnellestrichbinder, doch im normalen Tagesgeschäft des Estrichlegers sind es vor allem Zusatzmittel, die besonders flexibel eingesetzt werden können. Das neue Portfolio umfasst sechs Produkte, angefangen beim Flaggschiff Rapidur F9, das neben einer Beschleunigung auch eine erhebliche Festigkeitssteigerung (bis zu C60/F9) bewirkt, bis hin zu Speziallösungen wie dem Verzögerer „Slow“ oder einem Dichtungsmittel gegen Durchfeuchtung.

Analyse des Estrichsandes
als Serviceangebot


Für den verarbeitenden Handwerker kommt es beim Einsatz der neuen Systeme vor allem auf Präzision und die passenden Komponenten an. Die Wahl des richtigen Zements – primär CEM I und CEM II – sowie die exakte Dosierung sind entscheidend für den Erfolg. „Wir bieten unseren Kunden Zement-Produkttabellen an, damit die von den Handwerkern favorisierten Zemente in Kombination mit unseren Estrichzusatzmitteln die gewünschte Wirkung optimal entfalten können“, erklärt Jochen Henrich. Um den Verarbeitern maximale Sicherheit bei der Nutzung ihrer gewohnten Sande zu bieten, bietet Sopro außerdem einen besonderen Service an: Nach einer Laboranalyse des individuellen Baustellensands erstellt das Unternehmen eine optimale Rezeptur für den Handwerker.

Trotz der hohen Leistungsfähigkeit und der Einstufung der Estrichzusatzmittel nach dem strengen Wohngesundheitszertifikat Emicode EC 1 Plus ist das Sortiment für Sopro nicht komplett abgeschlossen. Getreu der eigenen Unternehmensphilosophie wird der Fokus auch in Zukunft auf der kontinuierlichen Optimierung liegen. Jochen Henrich fasst den Innovationsgeist des Herstellers passend zusammen: „Wir starten jetzt mit einem runden Sortiment, aber natürlich – und das ist auch so ein bisschen die Sopro-DNA – sind wir natürlich immer dran, unsere Produkt-Systeme weiterzuentwickeln und zu optimieren.“

Premiere auf Messe EPF
in Feuchtwangen


Wer die neuen Estrichzusatzmittel von Sopro live erleben möchte, hat dazu auf der Fachmesse EPF im bayerischen Feuchtwangen (24. bis 26. Juni 2026) am Sopro-Messestand die perfekte Gelegenheit.

Erfahren Sie noch mehr Details zu den neuen Estrich Energizern, wichtigen Verarbeitungstipps und der Freigabe für Großformate im Video-Interview von FussbodenTechnik mit Jochen Henrich.

In einem Reel-Interview gibt es zudem einen sehr kompakten Beitrag.

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 FussbodenTechnik-Video: Sopro führt Estrichzusatzmittel ein
Foto/Grafik: Sopro
Jochen Henrich, Leiter der Sopro Anwendungstechnik erklärte Christian Harder, Chefredakteur von FussbodenTechnik, die Details des neuen Produktsortiments Estrichzusatzmittel.
 FussbodenTechnik-Video: Sopro führt Estrichzusatzmittel ein
Foto/Grafik: Sopro
Jochen Henrich ist seit 13 Jahren für Sopro Bauchemie tätig und seit 1. Dezember 2024 verantwortet er als Leiter die Anwendungstechnik. Zuvor hatte er bereits vier Jahre die stellvertretende Leitung inne, nachdem er 2013 als Planer- und Objektberater bei den Wiesbadenern gestartet war. Henrich absolvierte zu Beginn seiner beruflichen Karriere eine handwerkliche Ausbildung zum Fliesen-, Platten- und Mosaiklegermeister, bevor er zusätzlich ein Studium des Bauingenieurwesens sowie des Konstruktiven Ingenieurbaus/Baumanagement abschloss.

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